Herzlich Willkommen auf der offiziellen Seite des Innungs-Handwerks der Stadt Leipzig und der Kreishandwerkerschaft

Wolfgang Herzog

Kreishandwerksmeister

 

 

 

 

 

 

Aktuelles vom Leipziger Handwerk

Starker Auftritt des Handwerks auf dem Markt der Vielfalt und der diesjährigen Meisterfeier im Gewandhaus - Der Tag des Handwerks 2016

                                                                                                           von Claus-Dieter Krause

 

Bereits zum fünften Mal präsentierte sich regionales Handwerk auf dem Leipziger Augustusplatz. Nicht nur um Vielfalt und Leistungsvermögen des Handwerks praxisnah zu demonstrieren sondern vor allem auch jungen Menschen zu zeigen, welche hervorragenden Perspektiven modernes Handwerk bietet.

Den besten Beweis dafür lieferten 225 Meisterinnen und Meister sowie 8 Betriebswirte, die an diesem Tag im Gewandhaus ihren Meisterbrief bzw. ihre Urkunden erhielten.

Wie kaum ein anderer Wirtschaftsbereich vereinigt Handwerk Tradition und Innovation zugleich. Recht emotional wurde so diese Synthese von den Organisatoren der Meisterfeier umgesetzt. Hinter den jeweiligen Innungsfahnen marschierten die Absolventen des Meisterjahrgangs 2016 in den Großen Saal des Gewandhauses ein und eröffneten damit  ihre Meisterfeier. Was dann folgte war eine sehr gelungene Festveranstaltung mit meisterhaften Künstlern und einem gut durchdachten Programmablauf. Nicht zuletzt hat Inga Bause für die frohe Stimmung im Festsaal beigetragen.

 

Der diesjährige Markt der Vielfalt war für alle Akteure alles andere als leicht. Lange Zeit zuvor wurde auf diesen Tag hingearbeitet, im kleineren wie auch im größeren Kreis überlegt, mitunter gestritten, wie man noch besser die zu erwartenden Besucher begeistern kann.

Und dann schien es lange Zeit so, als würde die 2016-er Auflage im wahrsten Sinne des Wortes „ins (Regen-) Wasser fallen“.

Dass Handwerk sich jederzeit auch unter widrigen Bedingungen behaupten kann, das stellten an diesem Tag die vielen ehrenamtlichen Helfer der beteiligten Innungen, die ausstellenden Handwerksunternehmen und Handwerksorganisationen unter Beweis. Gleichermaßen galt dies für weitere Aussteller innerhalb und außerhalb des Handwerks.

Zu guter letzt wurde doch noch alles gut.

 

Erneut hatten  die 15 mitwirkenden Innungen --davon 13 Mitgliedsinnungen der Kreishandwerkerschaft Leipzig- mit ihren Aktionen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich gezogen. Es wurde Schiefer bearbeitet, Glas geschnitten, gepolstert, geschmiedet, Stein bearbeitet und vieles andere mehr gezeigt, erklärt und fachkompetent vermittelt.

Die Leipziger Zimmererinnung hatte speziell für ihre Präsentation ein kleines Fachwerkhaus entwickelt, vor Ort montiert und demontiert, wieder montiert und wieder demontiert. Lebendiger kann man eigentlich sein Handwerk kaum nahebringen.

 

Wetterbedingt erzielte die 2016-er Auflage des Marktes der Vielfalt keinen Besucherrekord. Dennoch hat der diesjährige Tag des Handwerks mit der Meisterfeier und dem Markt der Vielfalt einen guten Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung des regionalen Handwerks geleistet.

Handwerk fordert zu Recht das endgültige Aus für blaue Plaketten

                                                                                                         von Claus-Dieter Krause

 

Wir erinnern uns nur allzu gut an den vergeblichen Kampf gegen die Einführung einer Umweltzone in der Stadt Leipzig. Seinerzeit hatten bereits die Handwerksorganisationen gemeinsam mit der IHK, dem Unternehmerverband und weiteren Wirtschaftsverbänden fachlich fundiert darauf aufmerksam gemacht, dass es zwar möglich sein kann mittels modernerer Dieselmotor- und Abgastechnik Feinstaubbelastungen zu reduzieren, jedoch werde dies zu Lasten höherer NOx–Werte gehen. NOx- ist die Bezeichnung für Stickstoffoxide, von denen der Ausstoß von Stickstoffdioxid bei dieselbetriebenen Fahrzeugen ein aktuelles Problem darstellt.

Auf jedem Fall wurde die Wirtschaft weder jeglicher wirtschaftlicher Vernunft gezwungen, in neue Fahrzeugtechnik zu investieren.

 

Vor dem Hintergrund erhöhter NOx- Werte in den Ballungsgebieten greift die Politik nur allzu gern nach einem Strohhalm der es ermöglichen soll, mit relativ wenig Aufwand das Problem der Luftverunreinigung in den Städten scheinbar besser in den Griff zu bekommen.

Die Lösung: Einführung einer „Blauen Plakette“, d.h. bezogen auf dieselbetriebene Fahrzeuge nur noch eine Zufahrt in Innenstädte mit EURO 6- Dieselfahrzeugen.

Von der anderen Seite aus betrachtet, würde dies zu einem radikalen Ausschluss der heutigen Dieselfahrzeuge aus den Innenstädten führen.

 

Dank der frühzeitigen Gegenreaktion des Handwerks (s. dazu auch die Info des Kfz-Handwerks) wurde erst einmal die „blaue Plakette“ auf Eis gelegt.

Hierzu ist es nicht unwesentlich zu wissen, dass selbst Diesel-Fahrzeuge nach EURO 6 unter realen Testbedingungen die vorgegebenen Grenzwerte mitunter weit überschreiten.

Reale Gegebenheiten entsprechen nun mal nicht den Bedingungen im Labor.

Alles in allem ist erkennbar: Die Forderung nach EURO 6 im Zusammenhang mit der Einführung einer blauen Plakette bringt kaum den erwünschten praktischen Nutzen, wäre jedoch mit fatalen Folgen für die Betriebe besonders auch im Handwerk verbunden.

 

Eine Arbeitsgruppe der Verkehrsministerkonferenz, so der Staatssekretär im Bundesumweltministeriums Jochen Flasbarth, soll bis zum Herbst Alternativvorschläge erarbeiten. Allerdings machte Flasbarth ebenso deutlich, dass der Vorschlag für eine blaue Plakette durchaus nicht völlig vom Tisch sei. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Umwelt- und Verkehrsminister eine vernünftige Lösung finden.

 

Wir alle sind für eine saubere Luft. Dennoch können Fahrverbote für einen Teil der Fahrzeugnutzer nicht die Lösung in der heutigen Zeit sein. Besonders im Handwerk sind Fahrzeuge eher eine mobile Werkstatt als ein reines Transportmittel. Dies bedingt zumeist geringere jährliche Laufleistungen und so eine längere Nutzungsdauer.

Ein bereits nach wenigen Jahren erneuter Investitionsaufwand zur Anschaffung beispielsweise von Diesel-Nutzfahrzeuge nach EURO-6 oder alternativ von Elektrofahrzeugen ist im Leipziger Handwerk kaum zu stemmen.

Es gibt aus unserer Sicht für die Stadt Leipzig intelligentere und vor allem effizientere Möglichkeiten als Fahrverbote. Dazu haben Handwerkskammer zu Leipzig und Kreishandwerkerschaft bereits gemeinsame Vorschläge zum Luftreinhalteplan der Stadt eingebracht.

Die unlängst von unserer Handwerkskammer auf dem Weg gebrachte aktuelle Unternehmensbefragung zum Wirtschaftsverkehr in der Stadt Leipzig wird mit Sicherheit zu weiteren Erkenntnissen beitragen.

Innungen und Fachbetriebe des Leipziger Handwerk haben besonders für ihren Berufsnachwuchs auf der mitteldeutschen handwerksmesse 2016- geworben

                                                                                                        

Der Messeverbund „mitteldeutsche handwerksmesse, Haus-Garten Freizeit“ und an den letzten vier Messetagen auch der Beach & Boat hat ohne Zweifel auch in diesem Jahr seine Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Mit 188.300 Besuchern wurde ein neuer Besucherrekkord aufgestellt. 

 

Erstmals seit inzwischen 10 Jahren hat die Kreishandwerkerschaft Leipzig das von ihr maßgeblich initiierte Konzept eines Gemeinschaftsstandes „Innungen-Kreishandwerkerschaften und Partner“ zur Präsentation besonders von regionalen Innungen auf den mitteldeutschen handwerksmessen aufgegeben. Die Weichen dafür wurden bereits auf der mitteldeutschen handwerksmesse des vergangenen Jahres gestellt. Auf Anregung des Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig, Claus Gröhn, wurde die Diskussion darüber begonnen, wie man durch mehr Gemeinsamkeit den Messeauftritt von Innungen und interessierten Handwerksunternehmen noch effizienter als bisher ausrichten könne.

Sorgen sich doch mehr oder weniger alle Fachbetriebe des regionalen Handwerks um die Sicherung des Berufsnachwuchses heute und in der Zukunft. So gesehen war und ist es naheliegend, dass man die hervorragenden Möglichkeiten, die uns die Leipziger Messe mit dem Messeverbund während der Winterferienzeit bietet, besonders für die Berufsorientierung nutzt.

Anders als bisher, sollte durch eine Bündelung des Messeauftritts von Fachinnungen und einzelnen Unternehmen der unterschiedlichsten Handwerksbranchen eine größere Resonanz erreicht werden.

Wie wurde das bei der mitteldeutschen handwerksmesse 2016 umgesetzt?

Unter dem Slogan „Bildungsakademie Handwerk-Willkommen bei den Profis“ hatte sich das Handwerk an den neun Messetagen nicht nur in seiner vielfältigen Form in Wort und Bild durch fachkompetente Ansprechpartner näher vorgestellt. Vielmehr haben Lehrlinge, Gesellen und Handwerksmeister handwerkliche Fertigkeiten und handwerkliches Können praktisch vorgeführt.

Das Resümee der Veranstalter und Mitaussteller  aus den Handwerksorganisationen ist durchweg positiv.

Das „neue Konzept“ hat auf jedem Fall seine Bewährungsprobe mehr als bestanden.

Unser aller Dank gilt der Handwerkskammer zu Leipzig für ihre tatkräftige Unterstützung vor und während der Messe.

Der Erfolg dieser Aktion wird mit Sicherheit zu einer Fortsetzung im nächsten Jahr beitragen.

 

 

 

Wenn Handwerk - dann Innung!



 

 

                          Kreishandwerkerschaft Leipzig

                          Die Leipziger Handwerksinnungen

                          Telefon:  0341  90 48 60

Aus Gründen der Lesbarkeit wird in den meisten Texten die männliche Form verwendet. Selbstverständlich sind stets beide Geschlechter gleichberechtigt gemeint.

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Informationen & Hinweise
der KHS & der Leipziger Innungen
Flyer KHS - BürgerInnen.pdf
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